Es gibt so Dinge, die müssten eigentlich nicht sein. Zum Beispiel die Installation einer bestimmten medizinischen Anwendung, die sage und schreibe aus 13 einzelnen Programmen besteht, die in einer bestimmten Reihenfolge installiert und konfiguriert werden müssen. Die meisten dieser Programme stammen auch noch aus der Feder ein und desselben Herstellers - hätte man etwas mehr an den Kunden gedacht, wäre da vielleicht ein komfortabler Installer statt einem guten Dutzend verschiedener Programme rausgekommen. Die meisten dieser Installer lassen sich auch nicht wirklich per Kommandozeilenparameter steuern. Aber sei's drum, es gibt ja AutoIt, dann baut man sich halt selbst einen Installer. Kann ja nicht so schwer sein, ein paar Tastaturkommandos für Weiter, Weiter, Fertigstellen zu schicken...
...und dann kam der Konfigurationsdialog. Man mag es kaum glauben - ein Dialogfenster mit vier Feldern und zwei Tasten OK und Abbrechen. Mit dem Tabulator kommt man von OK auf Abbrechen. Und von Abbrechen auf OK. Es gibt keine Möglichkeit, die Textfelder mit der Tastatur zu erreichen, sondern man muss die Felder einzeln anklicken. Das Fenster zentriert sich auch noch selbst, so dass man aus der Fensterposition und der Systemschriftgröße erst ausrechnen muss, wo man denn geskriptet hinzuklicken hat.
Wer sowas verbricht, sollte mit Zwangsarbeit nicht unter 500 Installationen bestraft werden....